Zulassungsgegenstand sind der Trockenmörtel "ERGELIT KS1" und der Injektionsmörtel "ERGELIT KBi". Beide Mörtel sind zementgebundene durch organische und anorganische Zusätze vergütete Einkomponentenmörtel. Der Injektionsmörtel "ERGELIT KBi" weist eine flüssige bis plastische Konsistenz auf.
Der Korrosionsschutzmörtel "ERGELIT KS1" darf zur Sanierung von Schächten aus Beton nach DIN 4034-1, aus Mauerwerk sowie für Abwassersammelgruben aus Betonringen und Schachtmauerwerk in den Abmessungen von 500 mm bis 2000 mm zur Einleitung von vorwiegend häuslichem Abwasser verwendet werden.
Für das KS-ASS-Verfahren wird der Trockenmörtel "ERGELIT KS1" auf der Baustelle mit Wasser vermischt und im Anschleuderverfahren innen auf die Oberflächen der v. g. Schächte aufgebracht. Die Beschichtung erfolgt über eine halbautomatisch arbeitende Vorrichtung, die im Wesentlichen aus den drei Komponenten Mischer, Pumpe und Schleudermotor besteht.
Schächte oder Abwassersammelgruben, die durch Wassereinbrüche nicht saniert werden können, sind mittels Injektionsmörtel "ERGELIT KBi" vor der Sanierung abzudichten. Hierfür sind die Bauwerke zu durchbohren und anschließend ist der Injektionsmörtel "ERGELIT KBi" mit einer Injektionslanze auf die Außenseite einzubringen.
Der komplette DIBt Zulassungsbescheid steht als PDF Datei zur Verfügung