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KANALSANIERUNG
Kanalsanierung mit ERGELIT-Trockenmörtel Kombina KS nach dem Anschleuderverfahren

Die Kanalsanierung mit dem ERGELIT-Trockenmörtel Kombina KS ist die kostengünstige und technisch hochwertige Alternative zur totalen Kanalauswechslung, schon aus städtebaulichen Gründen, durchzuführen.

Der zu sanierende Kanal ist zunächst mit normalem Kanalreinigungsgerät zu spülen, so daß er frei von Ablagerungen und gröberen Verunreinigungen ist. Feste Ablagerungen wie Beton o. ä. sowie eingewachsene Wurzeln oder einragende Anschlüsse sind mit der automatischen Schlagbohrdüse abzufräsen. Danach ist eine Reinigung mittels eines Rotationswaschkopfes notwendig; übliche Drücke von 100 bar bei 400 l Wasser pro Minute haben bisher hervorragende Reinigungsergebnisse geliefert. Der Maximaldruck liegt bei 700 bar.

Aufgrund der geringen Abbindezeit des ERGELIT-Trockenmörtels Kombina KS ist eine Wasserhaltung im Kanalsystem nur während der Arbeitszeit erforderlich. Der Wasserbelastungszeitpunkt beträgt nur 4 Stunden nach der Auskleidung. Während des Ausschleudervorganges darf durch das Kanalrohr kein Wasser fließen. Durch Löcher oder Muffen eindringendes Wasser ist vor der Auskleidung durch ERGELIT-Injektion zu stoppen.

Der ERGELIT-Trockenmörtel Kombina KS1 oder ERGELIT-Trockenmörtel Kombina KS2 wird an der Baustelle nur noch mit Wasser versetzt. Er wird über Schlauchleitungen vom Mischer zur Einbaustelle gepumpt und dort mit Hilfe eines Schleudermotors auf die Wand geschleudert. Durch die hohe Schleuderenergie ergibt sich eine hervorragende Haftung zum Untergrund, die durch die im KS eingemischten Haftvermittler und Kleber noch gesteigert wird (siehe Technisches Merkblatt). Die Hausanschlüsse sind vor eindringendem Mörtel zu schützen.

Es kann nach dem Aushärten des ERGELIT-Trockenmörtels von einer vollen Verbundwirkung zwischen dem alten sanierungsbedürftigen Kanal und der neuen, wieder für Jahrzehnte belastbaren, Rohrinnenauskleidung ausgegangen werden. Seit 1982 liegen für dieses Verfahren Erfahrungswerte vor.